00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu HotBeds, dem Podcast von Finanzen.net!
00:00:10: Ich bin Thomas Kolb und die Sendung wird präsentiert vom Zero, dem Online-Proker von Finanz.net.
00:00:16: Und wie immer der Podcast stellt keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf der besprochenen Wertpapiere dar.
00:00:21: Die vorgestellten Aktien, Zertifikate oder Hebelprodukte sind sehr volatile Anlagemöglichkeiten mit hohem Risiko.
00:00:28: Der Podcast stellt keiner Anlageberatung da und ihr handelt auf eigenes Risiko.
00:00:33: Der Ölpreis, der fällt endlich zurück.
00:00:35: Durch die Kosten für Benzin, Diesel- und Heizöl bleiben hoch.
00:00:39: Treiber sind neben den normal hohen Rohölpreisen auch die Rekordwerte für den Transport wie Erschöpf zum Beispiel.
00:00:47: Die haben sich seit August diesen Jahres verfünffert.
00:00:50: zusammen mit dem Gaspreis bleiben die Kosten von Energie hoch und damit bei einem Belastungsfaktor für die Wirtschaft was ich auch in den aktuellen Inflationszahlen widerspiegeln.
00:01:01: an der Börse Ernüchterung im Tech-Sektor, vor allen Dingen die Cloudbetreiber für die KI stehen im Sturm.
00:01:08: Nicht dass es wirklich schlechte Zahlen gab!
00:01:10: Ganz im Gegenteil, die Nachfrage bleibt hoch und die Investitionen ebenfalls.
00:01:14: doch die Summen, die investiert werden sollen machen alle schwindelig.
00:01:18: Vor allen Dingen der Anleihensektor kommt an seine Belastungsgrenze.
00:01:22: Der Kampf ums Geld wird härter.
00:01:24: Nur ausgesuchte, bonitätsstarke Titel bekommen noch Geld und damit wird die Kreditwürdigkeit Einzelner zum Belastungsfaktor.
00:01:32: Das trifft nicht die Großen – vorerst nicht wie eine Microsoft oder Apple.
00:01:36: Andere wie eine Corevieve oder Oracle kippen nach unten ab.
00:01:39: Die Anleihen der Unternehmen werden weit unter Nennwert gehandelt.
00:01:43: Der Firmschef von Corevive sagte dazu dass der Markt das einfach falsch versteht und irrational
00:01:48: handelt.".
00:01:49: Dabei hat er selbst, also der Chef selber den letzten Monaten immer wieder seine eigenen Aktien verkaufen.
00:01:56: Während denn eine Wandelanleihe im Wert von vier Komma zwei Milliarden in den Markt geschoben wurde und diese Renditen die sind nun weit unternennen werden?
00:02:06: Zielinvestoren sollen auch Versicherungen sein!
00:02:09: Die hätten noch frisches Geld und die suchten nach Zinsen Selbst eine Marvell, die erst den Vorkast angewoben hat von einem einstelligen Milliardenbetrag auf zwölf Milliarden US-Dollar im nächsten Jahr und zwanzig Milliarden in zweizig achtundzwanzig.
00:02:24: Und ab zwanzigeinendreißig siebzig bis neunzig Milliarden.
00:02:28: Und trotzdem gibt es keinen Aufschlag für gute Zahlen und gute Ausblicke.
00:02:33: In Korea sind wir wieder die großen Tech-Werte unter Druck wie SK Heinecks oder Samsung Electronics.
00:02:39: Deutschland bricht Infinien ein!
00:02:41: Das ist beachtlich, denn die Berichtssaison wird extrem gut erwartet.
00:02:46: Derzeit liegen die Banken von weiterer Berichtsaison.
00:02:49: Die Zahlen sind gut und die Aktien trotzdem schwach.
00:02:53: Andere Großinvestoren wie eine Berkshireterway kaufen aber nur Value.
00:02:57: Bending Spoons ist seit einigen Monaten im Portfolio und hier wurde nun aufgestockt – auch vier Prozent!
00:03:02: Und die Aktie ging daraufhin steil.
00:03:06: Ein Wert den wir auf der Watchlist haben ist Porsche die Vorzugsaktien.
00:03:10: Diese notieren aktuell bei einunvierzig zehn.
00:03:13: Vierzig oder kurz darunter ist eine Unterstützung, der April im April in Richtung fünfunddreißig kann als Ausrutscher angesehen werden.
00:03:21: wir wagen bei vierzig Euro einen Longtrade antizyklisch in die Porsche-Vorzüge.
00:03:26: Porsche selbst der Autobauer will sich verändern.
00:03:29: Der Sportwagenbauer wird kleiner werden, exklusiver und profitabler.
00:03:34: Der neue Chef Michael E. Leiter, seit Jahresanfang am Steuer hat den Auftrag bekommen von ganz oben oder besser gesagt aus dem Süden auf Salzburg.
00:03:43: er soll nämlich Porsche wieder auf Vordermann bringen.
00:03:46: der Porsche Patriarch Wolfgang Porsche hat die Strategie abgesegnet und Porsche muss sich nun auf seine Wurzeln bis in kleiner werden die Marke stärker erstrahlen lassen und vor allen Dingen hochpreisige Modelle.
00:03:59: Die Börse will vor allen Dingen eins sehen, Marge.
00:04:02: Aktuell sind es zehn bis fünfzehn Prozent, was angestrebt wird.
00:04:07: Zur Zeit des Börsengang waren es mal achtzehn prozent und zwanzig Prozent wurden versprochen.
00:04:11: Derzeit ist die Marge nur einstellen.
00:04:14: Kommen wir zu den Einzelaktien, die ebenfalls attraktiv sind wie der Dämmenspezialist Stohr aus Österreich.
00:04:20: Die Aktie hat vor allem oder der schwachen Bauwirtschaft und in hohen Preisen gelitten.
00:04:24: Der Konzern ist Weltmarktführer bei Wärmedämmen Verbundsystem.
00:04:28: zuletzt stieg der Umsatz auf rund achthundert Millionen Euro im Quartal.
00:04:32: Tendenz steigen.
00:04:33: Das Ergebnis stieg um zwanzig Prozent, die Eigenkapitalquote liegt bei sechzig Prozent.
00:04:38: Die Kasse ist gut gefüllt aber Aktienrückkäufe soll es nicht geben.
00:04:42: eine Übernahme eines Konkurrenten kann nicht ausgeschlossen werden.
00:04:46: Die Hoffnung liegt bei der Aktie in der deutschen Bauwirtschaft.
00:04:49: Es müssen wieder mehr Wohnungen gebaut werden und das könnte so helfen!
00:04:54: Die Bewertung liegt beim KGV von zehn.
00:04:57: Der Peer Group ist das zu wenig.
00:04:58: BörseOnline gibt der Akte dreißig Prozent Kurspotenzial, aktuell steht er neben Wert bei einhundert Euro.
00:05:04: Man sollte sich das anschauen Aktuell schwach und vielleicht auch ebenfalls eine Chance.
00:05:10: der australische Drohnenabwehr Spezialist Elektro-Optik Systems Seit dem Ukrainekonflikt ist ja klar günstige Drohne stellen eine Gefahr da wenn sie in Masse eingesetzt werden.
00:05:21: Im Iran Konflikt waren es größere Geräte aber auch hier war die Abwehr schnell an die Grenzen gestoßen.
00:05:27: Zuletzt dann die Bedrohung ziviler Einrichtungen wie Flughäfen.
00:05:30: Insgesamt müssen ja die Streitkäfte, aber Flughafenbetreiber oder auch Sicherheitsbehörden weltweit ihre Infrastruktur schützen.
00:05:38: Innerhalb von kürzester Zeit müssen verlässliche Abwehrmaßnahmen gegen kostengünstige schwer erfassbare Drohnen-Schwärme aufgebaut werden.
00:05:46: und in diesem dynamischen Marktumfeld positioniert sich der australische Konzern Elektrooptik Systems als Anbieter.
00:05:52: Die Australier haben eine umfassende Produktpalette und decken die vollständige Kette von Drohnenabwehr ab.
00:05:59: Die technologische Bandbreite reicht mittlerweile von hochpräzisen optischen Sensoren bis hin zu Leserwaffen.
00:06:05: Im ersten halb Jahr erzielte der Konzern einen Umsatz von Hundert-Siebzig Millionen australischem Dollar im Plus von rund zweihundert-achtzig Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, der Auftragsbestand kletterte zuletzt auf achthundertfünfzig Millionen Australische Dollar.
00:06:20: Das entspricht einem Zuwachs von Vierundachzig Prozent gegen über den Vorjahr.
00:06:24: Die Australier spielen auch in Europa eine Rolle.
00:06:27: So wird nämlich die Software eines Unternehmens, welches die Australier gekauft haben, in europäischen Systemen eingesetzt.
00:06:34: Übernommen wurde der Softwarespezialist Mars und die Software heißt NIDA ein wichtiges Element für die Drohnenabwehr unter anderem auch eingesetzt von BAE Systems eines der größten Rüstungskonzernen Europas.
00:06:47: Die Aktie steht bei fünf Euro vierzig.
00:06:49: Fünf Euro ist eine gute Unterstützung, den Stopp würde ich eng ziehen bei vier Euro fünfzig.
00:06:55: Ich melde mir morgen wieder mit einer Update und dann den Trade der Woche.
00:06:58: Den gibt es erst am Montag wieder.
00:07:00: bis dahin alles Gute!
00:07:01: Ciao ciao.