00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu Hotbeds, dem Podcast vom Finanzen.net.
00:00:10: Ich bin wie immer Thomas Krollb und die Sendung wird präsentiert von Zero, dem Online-Programm von Financen.net.
00:00:15: Der Podcast stellt keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf der besprochenen Wertpapiere dar.
00:00:21: Die vorgestellten Aktien, Zertifikate oder Hebelprodukte sind sehr volatile Anlagemöglichkeiten mit hohem Risiko.
00:00:27: Der podcast stellt keine Anlagebratung da und ihr handelt auf eigenes Risiko!
00:00:33: Die US-Renditen setzen ihren Aufwärtstrend fort.
00:00:36: Gestern erreichten sie schon ein neunzehn Jahreshoch.
00:00:39: Auslöser hierfür waren die US Wirtschaftsdaten, der am Mittwoch veröffentlichte Einkaufsmanagerindex von S&P Global zeigt dass der Index für den Dienstleistungssektor im September auf Achtundfünfzig Kommasieben Punkte stieg – den höchsten Stand seit fast fünf Jahren!
00:00:56: Und das Pondant aus dem Verarbeitengewerbe klettert auch auf, ein Niveau, das zuletzt vor mehr als vier Jahren erreicht wurde.
00:01:05: Die Daten führen zu erhöhten Zinserwartungen.
00:01:09: Laut dem Fedwatch-Tool der CME berechnen die Händler eine Wahrscheinlichkeit von siebzig Prozent, dass der Offenmarktausschuss der FED die Zinsen bei der nächsten Sitzung im Oktober erneut anheben wird.
00:01:21: Fettgovernor Michael Barr erklärte am Mittwoch, dass weitere geldpolitische Anpassungen wahrscheinlich sein, um die Inflation auf das Zielniveau zurückzuführen.
00:01:30: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen steigt auch fünf Komma eins vier drei Prozent und setzt damit den Anstieg der letzten Tage fort.
00:01:40: steigt auf Fünf, vier zwei.
00:01:42: Die Kurzlaufen bleiben unverändert.
00:01:44: Zuletzt hat die US-Regierung immer mit kurzlaufenden refinanziert.
00:01:47: Langlaufende sind einfach zu teuer und würden die Zinslast im Haushalt dann weiter erhöhen.
00:01:52: Die Neuverschuldung ist regelmäßig am Limit und muss mit den Abgeordneten dann immer diskutiert werden.
00:01:58: Problematisch ist zudem auch wieder der ansteigende Ölpreis.
00:02:01: Die Preise treiben damit die Inflationen – die Spannungen in der Straße von Hummus nehmen einfach nicht ab!
00:02:07: Eine weiterhin starke Wirtschaft macht es zudem für die Notenbank unmöglich, die Zinsen zu senken.
00:02:13: Damit stecken die Regierungen in einem Teufelskreis fest – hohe Haushaltsdefizite treffen auf steigende Zinslasten ohne dass der politische Wille wirklich vorhanden ist diese Situation anzugehen.
00:02:24: Davor hat zuletzt das Institut of International Finance gewarnt.
00:02:28: Die USA Japan Frankreich und UK sehen sich mit Herausforderung konfrontiert.
00:02:34: Die Chefin des internationalen Währungsfonds betonte, man könnte gar nicht genug hervorheben wie entscheidend es sei die Verschuldung zu senken und der Haushaltskonsolidierung wirklich Priorität einzuhören.
00:02:46: Die Industrieländer haben im vergangenen Jahr mehr als drei Komma drei Billionen US-Dollar an Zinsen für international gehandelte Staatsanleihen gezahlt.
00:02:54: Und dies übersteigt die weltweiten Ausgaben.
00:02:57: Türe eine künstliche Intelligenz liegt nämlich nur bei zwei Komma sechs Billion, Verteidigung drei Kommas million oder clean energy, so der EWF.
00:03:08: Und die Verschuldung ist ein politisches Thema.
00:03:11: Der Teufelskreis aus Wahlen und kurzfristigen Notlösungen sowie langfristige Anfälligkeit schafft da Grenznutzen bei einer höheren Verschulung, so den EW F. Mit dem Anstieg der Leitzinsen werden die Zinslasten sprunghaft weiter ansteigen während strukturelle Belastungen durch Ausgaben für Gesundheitswesen öffentliche Rentenversorgung.
00:03:31: das bleibt ungelöst.
00:03:33: Auch die OSCD sieht mit den steigenden Anleihenrenditen die Notwendigkeit, die Staatsausgaben zu begrenzen und umzuschichten.
00:03:40: Die Effizienz im öffentlichen Sektor zu steigern und die Einnahmen zu steigen.
00:03:45: Bei dem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher ob mehr Geld wirklich die Lösung ist.
00:03:49: Und die Börse macht daraus was sie will.
00:03:51: Wir stehen immer noch am Alltime High.
00:03:54: in den USA Geben die Indizes wirklich nur moderat nach In Deutschland, naja der DAX geht auf seine letzten Unterstützung zu.
00:04:01: Das Tief bei ca.
00:04:02: und zwanzigtausend einhundertdreißig Punkten wird wahrscheinlich brechen.
00:04:06: Die bereits genannten Ziele von unter vierundzwanzig tausenden Punkten sind derzeit das gängigste Szenario.
00:04:12: Etwas runter kommt auch der Kupferpreis.
00:04:15: Zuletzt stand er auf historisch sehr hohem Niveau Und jetzt kippt er ab!
00:04:19: Die letzten Wochenkerzen signalisieren dass neue Höchstkurse schwierig sind.
00:04:24: Was allerdings auf Dauer nicht weiter steigt, fällt auch irgendwann.
00:04:28: Und so sieht es derzeit aus.
00:04:30: US-Dollar pro Unze ist eine Unterstützung.
00:04:33: Aktuell steht er dabei.
00:04:35: Sechs, sechs vier, also sixhundertsechzig US Dollar.
00:04:37: das Hochlag bei sechshundert achtzig und einige Trader haben sich bereits short positioniert.
00:04:43: mittelfristig ist der Auffaustrend noch intakt.
00:04:45: kurzfristig kann es weitere Abgaben geben.
00:04:49: Und im DAX zwei Auffälligkeiten In Finnien macht die US-Chip Stärke nicht mit und droht, mit dem Fall unter fifty-fünfzig Euro weiter zu fallen.
00:04:58: Aktuell steht in Finnien noch bei sechsundfünftig Euro.
00:05:01: Zudem die Autowerte Weiterschwach.
00:05:04: Volkswagen steht an einer wichtigen Unterstützung und neue Tiefstronen.
00:05:07: Bei den anderen Autowerten sieht es nicht besser aus.
00:05:10: BMW Daimler.
00:05:11: Die Erholung ist passé.
00:05:13: Trader ziehen sich nun zurück und lösen Langen Position auf.
00:05:17: Ich bin gestandt, was die Trader morgen auf der Finance in Frankfurt zu berichten haben.
00:05:21: Die Messe hat ja ihre Wurzeln in der World of Trading daher erwarte ich auch viele Trader vor Ort.
00:05:25: Vielleicht sehen wir uns ja morgen oder wir hören uns am Montag wieder!
00:05:30: Liebe Grüßen.